
Die Eichmühle wurde 1569 erstmals urkundlich erwähnt und wurde seit mindestens 1797 von der Familie Wacker betrieben, zunächst als Pächter der ursprünglich riedeselschen Eichmühle, dann als deren Besitzer. Die Mühle gehörte zunächst nicht zur Stadt Lauterbach, sondern zum Lauterbacher Vorort Werth (Wörth), der damals selbständige Gemeinde war.
Das alte Mühlengebäude brannte 1906 ab. Ein unzufriedenes Dienstmädchen hatte den Brand absichtlich gelegt. Sie wurde 1907 unter Leitung von Baumeister Gustav Jockel wieder aufgebaut, dabei wurden erhalten gebliebene Teile der alten Mühle, wie die barocke Haustür, wiederverwendet. Nach Einstellung des Mahlbetriebs befand sich eine Schreinerei auf dem Anwesen, das heute als Wohnanlage genutzt wird.









