lo kulturspinnerei 568

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Müller Wacker vor der Eichmühle um 1910

Müller Wacker vor der Eichmühle um 1910

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Die Eichmühle wurde 1569 erstmals urkundlich erwähnt und wurde seit mindestens 1797 von der Familie Wacker betrieben, zunächst als Pächter der ursprünglich riedeselschen Eichmühle, dann als deren Besitzer. Die Mühle gehörte zunächst nicht zur Stadt Lauterbach, sondern zum Lauterbacher Vorort Werth (Wörth), der damals selbständige Gemeinde war.

Zeittabelle zum Lauterbacher Mühlgraben

 

Die Müllersfamilie Wacker hinter der Eichmühle, Anfang der 1920er Jahre

Die Müllersfamilie Wacker hinter der Eichmühle, Anfang der 1920er Jahre

 

 

Das alte Mühlengebäude brannte 1906 ab. Ein unzufrie­de­nes Dienstmädchen hatte den Brand absichtlich gelegt. Sie wurde 1907 unter Leitung von Baumeister Gustav Jockel wieder aufgebaut, dabei wurden erhalten gebliebene Teile der alten Mühle, wie die barocke Haus­tür, wiederverwendet. Nach Einstellung des Mahlbetriebs befand sich eine Schreinerei auf dem Anwesen, das heute als Wohnanlage genutzt wird.

 

Die Eichmühle in den 1920ern

Die Eichmühle in den 1920ern

 

 

Ehemaliger Standort der Lohmühle am Weg zum Freizeitzentrum

Die Eichmühle wird heute als Wohnhaus genutzt