
Bereits im 14. Jahrhundert wurde der Kernbau der heutigen Stadtmühle errichtet. Die Mühle befand sich damals noch außerhalb der Stadtmauer und ist heute das älteste steinerne Gebäude in Lauterbach. Hier wurde Korn zu Mehl gemahlen. Der hintere Fachwerk-Gebäudeteil ist noch älter. Sie ging 1846 aus herrschaftlichem in privaten Besitz über. Noch gut erkennbar ist, dass der Mühlgraben rechts an der Mühle vorbei führte, wo auch das Mühlrad saß.
Nach Aufgabe des Mühlenbetriebs wurde 1925 ein elektrischer Generator eingebaut um das E-Werk zu entlasten. Das Mühlengebäude diente dann als Wohnhaus, später wurde im Erdgeschoss zunächst ein Laden für Töpferwaren und heute das Tourist-Center untergebracht.
Wenige Jahre später und etwas "aufgeräumter".
Eine bemerkenswerte Besonderheit: Im Jahr 1968 wurde das Mahlwerk der zuvor abgerissenen oberen Schlagmühle in die Stadtmühle eingebaut. In älteren Unterlagen ist noch eine zweite Mühle hinter der Stadtmühle erwähnt, eine Lohmühle, die später zur Sägemühle umgebaut wurde. Näheres läßt sich aber aus den überlieferten Unterlagen nicht erfahren.
Der heutige Berliner Platz, damals Hohbrücke genannt, mit dem Mühlgraben vor dem Bau des Löwendenkmals (erbaut 1907).










