lo kulturspinnerei 568

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Die Spittelsmühle mit sichtbarem Mühlgraben Anfang des 20. Jahrhunderts

Die Spittelsmühle (hinten im Bild) Anfang des 20. Jahrhunderts mit dem damalsl noch offenen Mühlgraben.

Lageplan Spittelsmühle am Mühlgraben in Lauterbach

Die „Mölen bei dem Spittal“ erscheint erstmals gesichert seit 1574 in den Stadtrechnungsbüchern, möglicherweise bestand sie aber schon seit 1328. Im 19. Jahrhundert ging die Mühle aus riedeselschem in bürgerlichen Besitz über. Das Gebäude stammt aus dem 16. oder frühen 17. Jahrhundert und wurde 1852 an der linken Hausseite umgebaut, was die unterschiedlichen Fachwerkarten an der Vorderseite erklärt, rechts die alte Ständerbauweise, links die neuere Rähmbauweise.

Zeittabelle zur Spittelsmühle am Lauterbacher Mühlgraben

 

Die beiden oberschlägigen Mühlräder der Spittelsmühle, Blick in Richtung Graben.

Die beiden oberschlägigen Mühlräder der Spittelsmühle, um 1910. Blick in Richtung Graben.

 

 

Der Mühlgraben floss rechts am Gebäude vorbei, an Stelle der Mühlräder stehen heute Garagen. Die Mühle wurde 1912 von der Stadt angekauft und zunächst als Lager für Feuerlöschgeräte genutzt. 1913 beschloss die Stadt, die Wasserkraft des Mühlgrabens zur Stromerzeugung zu nutzen und baute eine 10 PS starke Turbine in die Spittelsmühle ein. Die ehemalige Mühle dient heute als Wohnhaus.

 

 

In der Spittelsmühle befinden sich heute Wohnungen.

In der Spittelsmühle befinden sich heute Wohnungen.