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In den fünfziger Jahren sollte in Lauterbach eine Schulstadt in Pavillon-Bauweise nach den Plänen von Lotte Tiedemann und Walter Kratz entstehen. Allerdings kam man davon ab, da es zu teuer gworden wäre und nicht genügend Raum für die zu erwartenden Schülerzahlen entstanden wäre. Es wurden nur drei von geplanten sechs Pavillons gebaut. Grundsteinlegung war am 1.10.1950 durch den hessischen Kultusminister Dr. Stein.

Die Schulstadt in Lauterbach war ein modernes Konzept des renomierten österreichischen Architekzen Walter Kratz zusammen mit Lotte Tiedemann. Kratz richtete in den Jahren 1946 bis 1949 eigens ein Architekturbüro im Lauterbacher Hohhaus ein. Mit der Schulstadt wäre Lauterbach in der Nachkriegszeit sicher weit über die Region hinaus zu einem modernen Bildungsort geworden.
 
Die Fotos aus den Jahren 1950 und 1951 stammen von Hans Gliss.
 
 

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Der erste Pavillon der neuen Stadtschule im Rohbau Anfang 1951, Blick von der Ritsch.

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Der erste Pavillon im Bau 1951

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Das Interesse der Öffentlichkeit war groß.

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Das neue Schulgelände nach Fertigstellung des ersten Pavillons ein Jahr nach der Grundsteinlegung von der Ritsch aus gesehen.

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Der Rohbau aus der Nähe vom Weg in den Stadtpark aus gesehen.

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Schlüsselübergabe nach Fertigstellung des ersten Pavillons im Jahr 1951

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Der erste Pavillon der neuen Pavillon-Schule ist fertig. Der Originalputz mit der künstlerischen Gestaltung ist übrigens bis heute erhalten.

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Im Spätsommer 1953 stand bereits der Rohbau von Pavillon zwei.

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Das Modell der geplanten Pavillon-Schule in Lauterbach. Nur drei der geplanten sechs Pavillons wurden schließlich gebaut.

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Die Feierlichkeit wurde musikalisch umrahmt.

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Die Klassenräume waren modern und lichtdurchflutet gestaltet.

 

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Diese Urkunde wurde am 1. Oktober 1950 im Grundstein des ersten Pavillons eingemauert.

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Bis heute ist der Originalputz des ersten Pavillons erhalten. (Foto: Klaus Scheuer)