Der Prämienmarkt in der Nachkriegszeit unterschied sich deutlich von dem Volksfest, das wir heute kennen. Zwar steht auch noch heute die Viehprämierung auf der Bleiche am Mittwoch im Zentrum des Festes, jedoch nimmt sie im Vergleich zu den ersten Jahren nach dem Krieg deutlich weniger Raum ein. Im Gegensatz dazu steht der Rummelplatz bei Groß und Klein heute im Mittelpunkt. In den 50er Jahren erinnerte der Prämienmarkt eher an eine Landwirtschaftsausstellung, bei der sich die Landwirte über neueste Produkte und Technik informieren konnten. Karussells gab es zunächst nur für die Kinder und bei weitem nicht so viele wie heute.
Die Tierschau fand im oberen Bereich der Bleiche statt, wo heute die Fahrgeschäfte des Rummels stehen. Doch bereits damals gab es von Jahr zu Jahr Veränderungen, und der Prämienmarkt entwickelte sich stetig weiter.
Der leidenschaftliche Fotograf Hans Gliss hat diese Entwicklung des Lauterbacher Prämienmarktes in einer Vielzahl von Fotos dokumentiert. Seine Fotos erzählen von der Wandlung des Lauterbacher Prämienmarktes in der Nachkriegszeit.
Prämienmarkt 1951: Die Tierschau fand im oberen Bereich der Bleich statt.
1951: Die traditionelle Marktfahne wird auch noch heute am Rathaus gehisst, wenn Prämienmarkt ist.
Die Kinder hatten schon 1955 den meisten Spaß beim Karussell fahren.
Die Pferde hatten auch im Jahr 1958 schn ihren Platz auf der linken Lauterseite.
Tierschau vor der damaligen Berufsschule. 1959 zog das DRK in das Gebäude.
Tierschau 1954
Landwirtschaftliche Ausstellung und Tierschau auf der Großen Bleiche 1955
Der Rummelplatz wächst. 1957 gab es ein Riesenrad nicht nur für Kinder und ein Bierzelt.
Sachkundige Bewertung
Neben der Tierschau wurden Landtechnik, Futtermittel und anderer Berdarf für die Landwirtschaft präsentiert.

Das Kinderkarussell gehörte schon 1955 zu Prämienmarkt.
Vom Futtersilo bis zum Mähdrescher war alles zu sehen.
Die Tierschau fand jetzt im unteren Bereich der Bleiche statt, wo sie bis heute ihren Platz hat.


















