Die Töne einer Shakuhachi spannen sanfte Bögen auf, heben in sphärische Weiten, Gitarrenklänge und perkussive Akzente setzen ein, führen die Bewegung fort, wie ein Sternzeichen am östlichen Horizont. Komplexe Akkorde, expressive Improvisationen, Musik wie ein Leporello, ein Bilderkabinett.
Der Frankfurter Gitarrist Max Clouth hat drei Jahre in Mumbai gelebt und dort indische Musik studiert, ist tief in das Land, seine Traditionen und Klänge eingetaucht. 2017 erhielt er das Frankfurter Jazzstipendium, den Jazzpreis der Stadt Frankfurt. Er arbeitet kontinuierlich im Spannungsfeld von “Welt” - Musik und Jazz. Max Clouths neues Projekt mit dem Shakuhachi-Virtuosen Tony Clark und dem Percussion-Meister Khadim Seck verschmilzt diese Elemente in organischer Weise.





